Einleitung

Vorwort des CEO

Nachhaltigkeit hat seit vielen Jahren einen festen Platz in den Aktivitäten von PLAZZA. Dabei steht die Reduktion der Treibhausgasemissionen im Zentrum der Nachhaltigkeitsstrategie. PLAZZA verfolgt zudem das Ziel, langfristig angemessene Rentabilität bei gleichzeitiger Berücksichtigung ökologischer und sozialer Aspekte zu erwirtschaften. Die Berichterstattung in diesem Bereich wird seit 2021 kontinuierlich erweitert.

Auch 2025 konnten wir Fortschritte bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie erzielen.

Die erste Nachrüstung einer Photovoltaikanlage im Glattgarten in Wallisellen zeigte eine überzeugende Stromproduktion, von der rund 60 % direkt vor Ort genutzt werden. Die zweite PV-Nachrüstung auf dem Gebäude Giesshübelstrasse 40 wurde planmässig abgeschlossen. Zudem haben wir den Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität weiter vorangetrieben. Ein weiterer Meilenstein war die erstmalige Zertifizierung einer Bestandsliegenschaft: Der Glattgarten erhielt im Berichtsjahr das Label GiB SGNI Gold.

Im Austausch mit unseren Anspruchsgruppen sind wir im Berichtsjahr neue Wege gegangen. So wurde etwa der Dialogprozess mit den Mietenden im Tiergarten intensiv geführt, um die begonnene Sanierung im bewohnten Zustand gemeinsam zu begleiten.

Zudem wurde der Absenkpfad erstmalig um die neuen Liegenschaften in Crissier und Affoltern am Albis ergänzt.

Die Berichterstattung haben wir weiter ausgebaut und erstmals einen Klimabericht, in Anlehnung an die Empfehlungen der «Task Force on Climate-related Financial Disclosures» (TCFD), veröffentlicht. Damit erhöhen wir die Transparenz über klimabezogene Chancen und Risiken und schaffen die Grundlage für eine noch zielgerichtetere Steuerung.

Für die Zukunft bleiben wir ambitioniert. Wir werden Neubau- und Sanierungsprojekte weiterhin so gestalten, dass der vorgesehene Absenkpfad konsequent beschritten wird. Der schrittweise Ausbau von Photovoltaikanlagen und die geplante Zertifizierung zusätzlicher Bestandesliegenschaften sind weitere wichtige Schritte auf unserem Weg zu einem nachhaltigeren Immobilienportfolio.

Thomas Casata
CEO/CFO

 

Geschäftsmodell und Dialog mit Stakeholdern

Geschäftsmodell

PLAZZA plant, realisiert und bewirtschaftet eigene Liegenschaften und Immobilienprojekte in der Schweiz. Grosse Bedeutung hat dabei die Bewirtschaftung des Bestandesportfolios an Wohn- und Geschäftsliegenschaften in den Wirtschaftszentren Zürich und Lausanne. Hinzu kommen Entwicklungsliegenschaften und -projekte sowie im Baurecht vergebene Liegenschaften in beiden Metropolregionen. Die geografische und segmentspezifische Ausrichtung auf überwiegend zentrumsnahe, gut erschlossene Standorte sichert die nachhaltige Stabilität des Unternehmens und bildet die Basis für künftiges Wachstum.

Der Standort hat einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität eines Gebäudes. PLAZZA legt deshalb Wert darauf, eine langfristige, dem Standort entsprechende wirtschaftliche Nutzung zu gewährleisten. Dazu zählen neben der Lage unter anderem auch Aspekte wie soziale Durchmischung, Nutzungsvielfalt und regionale Wertschöpfung. Eine Übersicht der Liegenschaften im PLAZZA-Portfolio findet sich im Geschäftsbericht ab Seite 128*.

Dialog mit Stakeholdern

Ein offener und transparenter Dialog mit Stakeholdern ist wichtig, um nachhaltige Entwicklungen voranzutreiben und gemeinsam tragfähige Lösungen für ökologische, soziale und wirtschaftliche Herausforderungen zu finden. Zu den wichtigsten Stakeholdern von PLAZZA gehören Mietende, Geschäftspartner (z. B. Architekten, Totalunternehmer, Handwerker), Behörden, Mitarbeitende sowie Aktionärinnen und Aktionäre, die regelmässig in Entscheidungen einbezogen werden, wie die nachfolgende Übersicht zeigt.

Im Berichtsjahr führte PLAZZA einen strukturierten Dialogprozess mit den Mietenden im Tiergarten zur geplanten Sanierung im bewohnten Zustand durch. Dazu fand ein Dialogtag mit Informationsveranstaltungen im Marktplatzformat statt, an denen neben den Mietenden auch Vertretende von PLAZZA, des Totalunternehmers und der Kommunikationsagentur teilnahmen. Austauschmöglichkeiten bestehen in der Liegenschaft «Im Tiergarten» zudem über den regelmässigen Tiergarten Treff und die BeUnity-App.

Die Mietendenumfragen werden alle zwei Jahre durchgeführt, wobei die nächste Befragung im Jahr 2026 geplant ist.

PLAZZA ist in folgenden Vereinen und (Fach-)Organisationen Mitglied: Quartierverein Wiedikon, Nachbarschaftshilfe Kreis 3 in Zürich, HEV Zürich, SVIT, Verband Immobilien Schweiz, Stiftung für Fachempfehlungen zur Rechnungslegung Swiss GAAP FER u. a. m.

Wesentlichkeit

PLAZZA hat 2024 eine Wesentlichkeitsanalyse durchgeführt, um die wichtigsten Nachhaltigkeitsthemen zu identifizieren. Hierbei wurde das Konzept der doppelten Wesentlichkeit angewendet. In diesem umfassenden Prozess wurden auch ausgewählte externe Stakeholder miteinbezogen, um eine möglichst umfangreiche Erfassung und Bewertung der relevanten Nachhaltigkeitsthemen sicherzustellen.

Zu Beginn erfolgte eine Kontextanalyse des Geschäftsmodells und der Wertschöpfungskette. Im nächsten Schritt entstand eine Longlist potenziell relevanter Themen, die positive oder negative Auswirkungen auf die Aussenwelt und auf die Geschäftstätigkeit von PLAZZA haben können. Diese Themen wurden anschliessend durch Kategorisierung und Gruppierung geclustert und zu einer Shortlist verdichtet.

Die Stakeholder-Gruppen von PLAZZA beurteilten im Rahmen einer Onlineumfrage die Auswirkungen der Aktivitäten des Unternehmens auf Wirtschaft, Umwelt und Gesellschaft. Das Management wurde zu beiden Dimensionen der Wesentlichkeit befragt, also einerseits zu den Auswirkungen auf Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft («Inside-out») und andererseits zu der Geschäftsrelevanz von PLAZZA («Outside-in»). Die Wesentlichkeitsmatrix wurde in einem Workshop mit der Geschäftsleitung bestehend aus CEO/CFO, Leiter Projektentwicklung und Leiterin Bewirtschaftung und Portfolio validiert und verfeinert. Die wesentlichen Themen für PLAZZA sind in Abbildung 1 dargestellt. Verwaltungsrat und Geschäftsführung betrachten die Ergebnisse der Wesentlichkeitsanalyse weiterhin als gültig.

Drei Themen wurden aus beiden Perspektiven als weniger relevant beurteilt: verantwortungsvolle Beschaffung, lokale Gemeinschaften und Diversität. Diese werden daher im vorliegenden Nachhaltigkeitsbericht nicht vertieft behandelt. PLAZZA beobachtet diese Themen jedoch weiterhin und stellt sicher, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten werden. Der Verwaltungsrat hat die Wesentlichkeitsmatrix genehmigt.

Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung

PLAZZA leistet mit ihrer Geschäftstätigkeit und Nachhaltigkeitsstrategie einen Beitrag zur Erreichung ausgewählter Ziele für nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs) der Vereinten Nationen. Die Auswahl der relevanten SDGs basiert auf einer Wesentlichkeitsanalyse sowie den Wirkungen der Aktivitäten entlang des Lebenszyklus der Immobilien. Durch konkrete Massnahmen werden zentrale Herausforderungen der Immobilienbranche adressiert und tragen messbar zur nachhaltigen Entwicklung bei.

Gesundheit

Für PLAZZA ist die Gesundheit und Sicherheit aller Mitarbeitenden wichtig. Dies umfasst sichere Arbeitsbedingungen im Unternehmen, auf Baustellen und bei der Immobilienbewirtschaftung. Durch präventive Massnahmen und ergonomische Arbeitsplatzgestaltung trägt PLAZZA zu einem gesunden Lebens- und Arbeitsumfeld bei. Mehr zum Thema auf den Seiten 53–54*.

Energie

Sowohl im Bestand als auch bei Sanierungs- und Neubauten setzt PLAZZA entsprechende Massnahmen um. Durch den Ausbau von Photovoltaik und den Einsatz nachhaltiger Heizsysteme erhöht PLAZZA den Anteil erneuerbarer Energien und verbessert die Energieeffizienz im Bestand. Mehr zum Thema auf den Seiten 35–39*.

Nachhaltige Städte

PLAZZA fördert durch Neubau- und Sanierungsprojekte ressourcenschonende Wohn- und Gewerberäume. Unter angemessenem Einbezug lokaler Interessensgruppen gestalten wir die nachhaltige Entwicklung mit und tragen zur Steigerung der Lebensqualität in Städten und Gemeinden bei. Mehr zum Thema auf den Seiten 48–50*.

Nachhaltiger Konsum

PLAZZA fördert die Kreislaufwirtschaft durch eine nachhaltige Planung, Realisierung und Bewirtschaftung ihrer Immobilien. Die Wiederverwendung von Baumaterialien und -komponenten verursacht momentan zumeist höhere Kosten als deren Entsorgung. Daher bevorzugt PLAZZA langlebige und wertbeständige Materialien, um ökologische und ökonomische Aspekte bestmöglich zu vereinen sowie Abfall entlang des Lebenszyklus zu minimieren. Mehr zum Thema auf den Seiten 43–44*.

Klimaschutz

PLAZZA setzt sich gezielt für die Reduktion von Treibhausgasemissionen ein und investiert in energieeffiziente Sanierung und nachhaltige Betriebskonzepte. Wir verfolgen das Ziel, bis 2050 alle Liegenschaften auf Netto-Null zu bringen, wofür wir einen konkreten Absenkpfad definiert haben. Mehr zum Thema auf den Seiten 39–42* und den Seiten 59–66*.

 

Richtlinien und Ziele

Nachhaltigkeitsstrategie

Immobilien spielen eine zentrale Rolle im Alltag aller. PLAZZA möchte als Unternehmen aktiv zur Nachhaltigkeit der Immobilien im Portfolio beitragen. Die Thematik wird in der Immobilienentwicklung, der Bewirtschaftung und im Portfoliomanagement entlang der drei Dimensionen Umwelt, Gesellschaft und Wirtschaft berücksichtigt und stetig verbessert.

PLAZZA entwickelte im Jahr 2022 eine Nachhaltigkeitsstrategie. Im Zuge der Umstellung der Nachhaltigkeitsberichterstattung auf die GRI-Standards im Jahr 2024 wurde die Wesentlichkeitsmatrix anhand des Prinzips der doppelten Wesentlichkeit überprüft und aktualisiert. Zudem wurden die bestehenden Managementansätze zu den Themen geprüft und weiterentwickelt.

PLAZZA bekennt sich dabei zum Netto-Null-Ziel bis 2050 der Schweiz und hat 2021 erstmals einen Energie- und CO₂-Absenkpfad veröffentlicht. Als Teil der Nachhaltigkeitsstrategie baut dieser auf Liegenschaftsebene auf der internen «Roadmap Objektstrategien» und der langfristigen Investitionsplanung auf.

Zudem hat sich PLAZZA auf Portfolioebene folgende Ziele gesetzt:

  • Durchführen einer periodischen Mietendenumfrage. Erstmals ist dies 2024 erfolgt. Die nächste Mietendenumfrage ist 2026 geplant.
  • Schrittweises Zertifizieren aller Liegenschaften in Bestand und in Entwicklung. Die Liegenschaft Glattgarten in Wallisellen wurde gemäss dem Standard GiB SGNI Gold zertifiziert, als nächste Zertifizierung ist 2026 das Zertifikat GiB SGNI für die Liegenschaft Giesshübelstrasse 40 geplant.

Statuten und Anlagereglement

Neben den gesetzlichen und regulatorischen Vorgaben bilden interne Reglemente die Rahmenbedingungen für Ziele, Entscheidungsfindungen und Handeln innerhalb des Unternehmens. PLAZZA hat drei öffentlich zugängliche Reglemente:

 

Organisatorische Verankerung

Kompetenzverteilung

Statuten, Anlagereglement und Compliance mit Gesetzen und Regulatorien bilden die Basis für das Organisationsreglement. Die Verantwortlichkeiten innerhalb des Unternehmens sind wie folgt definiert:

  • Der Verwaltungsrat trägt die oberste Verantwortung für die Unternehmensstrategie inklusive der Nachhaltigkeitsstrategie. Unter anderem genehmigt und überwacht der Verwaltungsrat die Umsetzung der Planungen und Ziele der Geschäftsleitung, die Berichterstattung inkl. des Nachhaltigkeitsberichts sowie Projekte wie Neubauten und Sanierungen. Mit einer periodischen Selbstbeurteilung verbessert der Verwaltungsrat stetig die eigene Arbeitsweise.
  • Die Geschäftsleitung macht Vorschläge zu Planungen und Zielen auf strategischer Ebene und ist verantwortlich für die Realisierung der Strategie inkl. der Nachhaltigkeitsstrategie innerhalb der Entscheide des Verwaltungsrats. Sie berichtet dem Verwaltungsrat regelmässig über den Stand der Umsetzung.

Im Jahr 2025 fanden insgesamt sechs Sitzungen des Verwaltungsrats statt. In diesem Rahmen wurden unter anderem folgende ESG-bezogene Themen behandelt: Die finale Definition des Sanierungsumfangs für das Projekt «Im Tiergarten» sowie die Roadmap für die Objektstrategien im Bestand, einschliesslich der erstmaligen Integration der Bestandesliegenschaft aus der Akquisition der A. Schönbächler & Co AG.

Details zu Zusammensetzung und Arbeitsweise von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung finden sich im Corporate-Governance-Bericht ab Seite 10*.

Managementsystem und Umsetzung der Richtlinien im Alltag

Aus dem Organisationsreglement leitet sich das Managementsystem ab. Darin sind Definitionen und Prozesse dokumentiert, die auch das interne Kontrollsystem mit Fokus auf finanzbezogene Aspekte umfassen. Das Managementsystem hat den Charakter einer internen Richtlinie, gibt die Firmentätigkeiten vor und ist für alle Mitarbeitenden verbindlich.

Entscheidend ist, wie die Reglemente im Alltag umgesetzt werden. Im Tagesgeschäft zeigt sich die Einbettung des Verhaltenskodexes bei der Beurteilung von Entscheidungen und Handlungen. Soziale Kriterien (z. B. Arbeitssicherheit, Compliance mit Arbeitsrecht) und Nachhaltigkeitsziele (z. B. Zertifizierungen) werden oft, wo angemessen, in Verträgen mit Geschäftspartnern festgehalten. Zudem regelt der Verhaltenskodex, wie Bedenken
und Ratschläge geäussert werden müssen. Dank des kleinen Teams von PLAZZA sind die Entscheidungswege direkt und kurz. Wesentliche Anliegen bespricht die Geschäftsleitung periodisch direkt mit dem Verwaltungsrat. Besonders dringliche wichtige Themen werden umgehend behandelt. Geschäftsleitung und Mitarbeitende stehen in täglichem Austausch und sind in der Lage, schnell auf Ereignisse zu reagieren. Alle Mitarbeitenden sind angehalten, eine Ansprechperson innerhalb von PLAZZA zu kontaktieren, wenn sie eine Verletzung des Verhaltenskodexes wahrnehmen.

Sollten unsere Geschäftspartner Beschwerden oder Hinweise haben, können sie diese per E-Mail, Telefon oder in persönlichen Gesprächen äussern. Unsere Mietenden haben darüber hinaus die Möglichkeit, ihre Anliegen über die Mieterumfrage sowie dem Hauswart gegenüber mitzuteilen. Aufgrund der kurzen Entscheidungswege werden gewisse Beschwerden auch direkt an die Geschäftsleitung herangetragen.

Für Mitarbeitende und Organe besteht eine Insider Trading Policy zur Umsetzung der gesetzlichen Bestimmungen aus dem Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (BEHG) sowie aus dem Kotierungsreglement der SIX.

Management von Risiken

Ein vorausschauendes Risikomanagement ist entscheidend, um Herausforderungen frühzeitig zu erkennen, nachhaltige Unternehmensentscheidungen zu treffen und langfristige Stabilität zu gewährleisten. Potenzielle negative Auswirkungen auf die eigenen Geschäftstätigkeiten werden in einem systematischen Risikomanagement inkl. eines jährlichen Risikoberichts zu Analyse und Massnahmen abgebildet. Der Bericht wird vom Verwaltungsrat genehmigt. Weitere Informationen zur Identifizierung und dem Management von Klimarisiken werden im Klimabericht auf den Seiten 61–63* erläutert.

Zusammensetzung von Geschäftsleitung und Verwaltungsrat

Die Geschäftsleitung besteht aus einer weiblichen und zwei männlichen Personen in den Verantwortungsbereichen CEO/Finanzen, Bewirtschaftung und Projektentwicklung.

Das höchste Aufsichtsorgan ist der Verwaltungsrat unter der Leitung des Präsidenten Peter Lehmann. Kein Mitglied des Verwaltungsrats war 2025 für PLAZZA operativ tätig. Zurzeit sind alle fünf Mitglieder des Verwaltungsrats männlich. Der Verwaltungsrat führt periodisch eine Selbstevaluation durch, u. a. um seine Arbeitsweise und Effizienz zu überprüfen. Im Jahr 2024 wurde zudem ein Seminar zur Entwicklung der Anforderungen an die Nachhaltigkeitsberichterstattung durchgeführt. Der Verwaltungsrat setzt zwei Ausschüsse ein: den Personal- und Vergütungsausschuss und den Prüfungsausschuss. Weitere Informationen zu den Ausschüssen sind im Corporate-Governance-Bericht auf Seite 14 ff.* zu finden.

Nominierung des Verwaltungsrats

Alle Mitglieder des Verwaltungsrats werden nach Nominierung durch den Verwaltungsrat von der Generalversammlung für ein Jahr gewählt, Wiederwahlen sind möglich. Stehen Erstnominierungen an, führt der Verwaltungsrat vorgängig unter Federführung des Personal- und Vergütungsausschusses eine (Vor-)Auswahl durch. Die Longlist der Kandidaten wird auf Basis einer Kriterienliste (bestehend aus Merkmalen wie Unabhängigkeit, einer breiten fachlichen und komplementären Erfahrung, Branchenerfahrung und wenn möglich Diversität), von Einzelgesprächen sowie Beratungen im Verwaltungsrat erstellt. Gegebenenfalls wird externe professionelle Unterstützung hinzugezogen.

Management von Interessenkonflikten

Die PLAZZA AG ist bestrebt, Interessenkonflikte von Mitgliedern des Verwaltungsrats oder der Geschäftsleitung zu vermeiden. Grundsätzlich werden andere Mandate offengelegt, und betroffene Personen treten im Konfliktfall bei spezifischen Entscheidungen in den Ausstand. Kein Mitglied des Verwaltungsrats ist für PLAZZA operativ tätig oder war dies in den letzten drei Jahren. Zudem unterhält weder ein Verwaltungsratsmitglied noch ein von ihm vertretenes Unternehmen oder eine von ihm repräsentierte Organisation wesentliche geschäftliche Beziehungen zu PLAZZA. Siehe hierzu Seite 13* im Corporate-Governance-Bericht bzw. Seite 79* im Vergütungsbericht.

Vergütung der Geschäftsleitung und des Verwaltungsrats

Die Vergütung der Verwaltungsrats- und Geschäftsleitungsmitglieder ist im Vergütungsbericht auf Seite 77* dargestellt. Sie setzt sich aus den folgenden Komponenten zusammen:

  • Verwaltungsrat: fixe jährliche Vergütung;
  • Geschäftsleitung: fixe und variable Vergütung, die an finanzielle, persönliche, Führungs- und ESG-Ziele gekoppelt ist.

Die ESG-Komponente in der variablen Vergütung der Geschäftsleitung bemisst sich nach der Erreichung von Fortschritten bei der Umsetzung der Nachhaltigkeitsstrategie.

Die maximale Vergütung von Verwaltungsrat und Geschäftsleitung wird prospektiv von der Generalversammlung genehmigt. Das Verhältnis zwischen der jährlichen Gesamtvergütung der höchstbezahlten Person der Organisation und dem Median der jährlichen Gesamtvergütung aller Mitarbeitenden (ohne die höchstbezahlte Person) beträgt 4,47 im Berichtsjahr (4,25 im Jahr 2024).

 

*Sämtliche Seitenverweise beziehen sich auf den Geschäftsbericht 2025.

 

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